Herzlich willkommen!

Akademie für Verkehrssicherheit e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie bei der „Akademie für Verkehrssicherheit e.V." begrüßen zu dürfen. Ziel unseres als gemeinnützig anerkannten Vereins ist es, mit einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit und mit geeigneten Maßnahmen die Verkehrssicherheit auf den Straßen und in den Unternehmen zu verbessern.

Zu diesen Maßnahmen gehört neben der redaktionellen Berichterstattung auf unserer Homepage auch die Durchführung und Vermittlung von Fahrsicherheitstrainings für Pkw- und Motorrad-Fahrer sowie Fahrtrainings für die Fahrer von Kleintransportern, Lkw, Einsatzfahrzeugen, Geländewagen und Bussen. Diese Maßnahmen werden auch von vielen anderen Institutionen durchgeführt. Sofern wir die Fahrtrainings nicht selber durchführen können, vermitteln wir Interessenten gerne an andere Umsetzer der entsprechenden Fahrtrainings.

Aktuelle Informationen rund um das Thema Verkehrssicherheit finden Sie auch auf Facebook.com/Verkehrssicherheit.


Zeit für Winterreifen: Was Autofahrende wissen müssen

Aktuell sinken die Temperaturen, es kann zu Frost, Glätte oder auch zu Schnee kommen. Dann ist es Zeit, Winterreifen aufzuziehen. Ein Besuch in der Werkstatt des Vertrauens ist besonders dann sinnvoll, wenn man unsicher ist, in welchem Zustand die Winterreifen sind. Was alle wissen sollten, die neue Winterreifen benötigen.

Neues Symbol für Winterreifen

Alle seit dem 1. Januar 2018 hergestellten Winterreifen müssen verpflichtend das sogenannte Alpine-Symbol, eine Schneeflocke, tragen (Paragraph 36, Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)). Das neue Zeichen löst das alte M+S-Symbol, kurz für „Matsch und Schnee“, ab und kennzeichnet Winterreifen eindeutig und verbindlich. Ob ein Reifen das Symbol erhält, entscheiden strenge Eignungstests, wie Bremstests auf Schnee. Solche Anforderungen gab es beim alten M+S-Symbol nicht.

Darf man nur noch mit Winterreifen mit dem Alpine-Symbol fahren?

Nein. Reifen mit dem M+S-Symbol dürfen noch bis zum 30. September 2024 genutzt werden. Wer im Reifenhandel noch auf einen Reifen mit dieser Bezeichnung stößt kann allerdings davon ausgehen, dass er mindestens ein Jahr alt ist.

Winterreifen ab Oktober

Kalt kann es ganz plötzlich werden. Häufig kühlt es im Oktober stark ab, speziell in Waldgebieten oder auf Brücken kommt es schnell zu Frost . Die Gummimischung und die spezielle Art der Profile von Winterreifen liefern dann mehr Sicherheit. Winterreifen sind auch bei Minusgraden weich genug, um sich der Straßenoberfläche zu verzahnen. Dazu trägt auch ihr Profil bei, das feine Lamellen zeigt. Sie bieten bei Schnee und Schneematsch eine bestmögliche Verzahnung mit dem Untergrund. Der Bremsweg mit Winterreifen ist bei solchen Verhältnissen deutlich kürzer als mit Sommerreifen, die Fahrstabilität wesentlich besser.

Gibt es ein Bußgeld, wenn man mit Sommerreifen fährt?

Wer bei Glätte, Schnee oder Schneematsch mit Sommerreifen oder anderen Reifen unterwegs ist, die nicht den Vorgaben der StVZO entsprechen, kann mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro bis 120 Euro bei einem Unfall und einem Punkt in Flensburg geahndet werden.

Sind Ganzjahresreifen eine Alternative zu Winterreifen?

Rein rechtlich sind auch Ganzjahresreifen als Winterreifen definiert. Sie müssen ebenfalls die Schneeflocke besitzen. Allerdings bieten sie in der Regel nicht so viel Sicherheit bei Schnee und Eis. Wer also auch bei Schneefall und Glatteis auf gar keinen Fall auf seinen Wagen verzichten kann, sollte von Ganzjahresreifen absehen. 

Den Reifenexperten vertrauen!

Erster Ansprechpartner vor dem bevorstehenden Reifenwechsel ist der Reifenexperte: Er kann genau beurteilen, ob die eingelagerten Winterreifen noch gut genug sind oder gegen neue getauscht werden müssen. Bei der Wahl des neuen Reifensatzes steht er ebenfalls als kompetenter Ratgeber zur Seite. Hilfreich ist es, sich vorab in den einschlägigen Fachzeitschriften oder im Internet ein Bild zu machen. Ausführliche Reifentests bieten eine gute Entscheidungsgrundlage.


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nformationen zu Fahrtrainings finden Sie in unserer Auswahl. Unserem Verein stehen verschiedene Plätze zur Umsetzung von Fahrtrainings zur Verfügung. Bei ausreichender Platzgröße (ca. 40 x 120 Meter ohne Hindernisse) kann das Fahrtraining mobil auch auf einem Firmengelände oder Parkplatz in Ihrer Nähe umgesetzt werden.

Gut und sicher fährt, wer nicht in Risikosituationen gerät. Deshalb lernen die Teilnehmer am Fahrsicherheitstraining, Risiken des Straßenverkehrs und Besonderheiten des eigenen Fahrzeugs einzuschätzen. Das soll helfen, Gefahren früher zu erkennen und gegebenenfalls zu vermeiden. Das Allheilmittel zur Vermeidung von Unfällen sind Fahrtrainings allein aber nicht.

Die Vorteile für Betriebe können sein: Sind die Mitarbeiter nach der Teilnahme an einem Fahrtraining sicherer unterwegs, steigt die Qualität und die Kosten sinken. Die Palette der Kostenreduktionen reicht von eingesparten Bußgeldern über Einsparungen durch wirtschaftliches Fahren und Versicherungsrabatte bis hin zu geringeren Unfall- und Unfallfolgekosten.

Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern ein praktisches Fahrtraining anbieten und sie verkehrstechnisch schulen, werden durch ihre Verhaltensänderung Stress abgebaut, Kraftstoff eingespart und Verschleissreparaturen reduziert. Das belegte vor einigen Jahren ein Pilotprojekt der Berufsgenossenschaft Gas-, Fernwärme- und Wasserwirtschaft sowie des Deutschen Verkehrssicherheitsrates.

Der Vergleich einer Gruppe von einhundert Vielfahrern eines Unternehmens mit einhundert untrainierten Kontrollpersonen ergab bei der Experimentalgruppe schon nach elf Monaten einen Rückgang des Kraftstoffverbrauchs um sechs Prozent, nach einem Jahr würden so insgesamt 10.000 Liter Kraftstoff eingespart. Die Unfallzahlen reduzierten sich im Haftpflichtbereich von 46 auf 30 Schäden, im Vollkaskobereich von 78 auf 61 Schäden. Weiteren zusätzlichen Einsparungen durch Verschleiss-, Wartungs- und sonstigen Kosten stehen nur die Kosten für die Fortbildungsmaßnahme gegenüber.

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